Pädagogik

Waldorfpädagogik

Begreifen statt nur lernen!

Wenn Kinder die Welt um sich herum nicht nur denken, sondern auch verstehen, wenn Auswendiglernen vom Verstehen abgelöst wird und wenn unsere Kinder sich als Teil ihrer Umwelt begreifen, nur dann werden sie ein Verständnis für sie entwickeln und respektvoll mit ihr umgehen.

Genau dafür steht die Waldorfpädagogik. Unsere Kinder lernen nicht nur in der Theorie Dinge zu verstehen, sondern erfassen die Welt durch selbst gemachte praktische und haptische Erfahrungen und Eindrücke. So entwickeln sie ein nachhaltiges und tiefgründiges Verständis für die Zusammenhänge der Welt, in der wir alle leben und uns zurechtfinden wollen.

Handeln und
Wollen

kind

Denken und
Verstehen

Fühlen und
Erleben

Seit Gründung der ersten Waldorfschule 1919 kann die Waldorfpädagogik heute auf eine über hundertjährige Tradition zurückblicken. Mittlerweile gibt es weltwelt mehr als 1.180 Waldorfschulen, davon über 250 in Deutschland.

Waldorfschulen sind Schulen, die alle Arten von Begabungen fördern. Leitbild ist eine ganzheitliche Förderung der kindlichen Entwicklung. Das bedeutet, dass die kognitiven, künstlerischen, körperlich-praktischen und sozialen Fähigkeiten der Kinder altersgemäß und in ausgewogenem Verhältnis gefördert und zur Entfaltung gebracht werden. Aus diesen Grundprinzipien ergeben sich folgende Besonderheiten:

  • Konzeption als Gesamtschule von der Einschulung bis zum Erwachsenenalter.
  • Durchgehender und einheitlicher Klassenverband bis zur 12. Klasse mit individueller Begleitung der Schüler anstelle von Auslese und Sitzenbleiben.
  • Ein und derselbe Klassenlehrer als Begleiter und bleibende Bezugsperson über viele Schuljahre.
  • Konzentrierter, vertiefender Epochenunterricht am Morgen. Danach Fachunterricht.
  • Weitgehender Verzicht auf Noten.
  • Zwei Fremdsprachen von der ersten Klasse an.
  • Waldorfspezifische Fächer wie Freihandgeometrie und die Bewegungskunst Eurythmie.